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Boxen in der Schule? – Muss das sein?
Aber ja - unbedingt sogar. Denn entgegen der landläufigen Meinung, Boxen diene der Gewaltförderung, ist Boxsport vielmehr Gewaltprävention. Wer mehr über „Gewaltprävention und Boxen“ erfahren möchte, findet Informationen u.a. auf folgenden Links
- http://www.franziska-kelly.de/hilfe_literatur.html
- http://www.baden-online.de/news/module/artikel_printpdf_new.php?db=news_lokales&table=artikel_ortenau&id=9205
Ab dem zweiten Halbjahr des Schuljahres 2009/2010 findet die Box-AG statt. Anders als beim Profiboxen - wo es um den K.O. des Gegners geht – geht es hier um eine gezielte Gewaltkanalisation; im Klartext heißt das: Die Schüler lernen ihre Kraft einzuschätzen, sinnvoll einzusetzen und zu kontrollieren. Damit leistet der Boxsport einen entscheidenden Beitrag zum Aggressionsabbau und zur Selbstbeherrschung.
Folgende Ziele der AG sind zu nennen:
- Aufbau von körperlicher Fitness, Kraft, Schnelligkeit, Reaktionsfähigkeit und Kräftigung des Halte- und Stützapparates
- Dosierung des eigenen Krafteinsatzes
- Schulung des Verantwortungsbewusstseins
- Respektvoller Umgang mit- und untereinander
- Entwicklung des Körperbewusstseins
- Absprachen von Regeln und deren Einhaltung sowie Fairness
- Ritualisierung von Kämpfen (Begrüßung, Verabschiedung)
Im Einzelnen lernen die Schüler Techniken des Boxsports kennen und sind in der Lage, diese unter Aufsicht praktisch anzuwenden. Zu den Techniken gehören u.a.:
- Geraden
- Haken (seitwärts/aufwärts)
- Standardkombinationen
Abschließend ist festzuhalten, dass das Training anstrengend und „schweißtreibend“ ist. Daher gilt:
„Den Boxsport zu betreiben ist nicht einfach. Neben Regeln und klar definierten Bedingungen muss man noch eines lernen: Geduld und Disziplin. Im Kampf – im bedingten Sparring – braucht es dann noch Mut, Willenskraft und Selbstvertrauen.“ (http://www.franziska-kelly.de/sozialeslernen.html)
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