Wand gesamt
Sommerbild der Schule normal Zeichnung

Berufswahl

IMGA0019

Ablauf der Berufswahlorientierung an unserer Schule

Unsere Schule vermittelt im Wesentlichen zwei schulische Bildungsabschlüsse:

  • den Sekundarabschluss I – Hauptschulabschluss nach Klasse 10 Typ A
  • die Fachoberschulreife – Realschulabschluss nach Klasse 10 Typ B.

Berufskollegs

(weiterführende Abschlüsse)

Berufsausbildung

mit Besuch eines Berufskollegs

4 5
4

Studium

4

Gymnasiale Oberstufe

4

mit Qualifikation

Hauptschulabschluss nach Klasse 10

4

Mittlerer Schulabschluss Fachoberschulreife/ Realschulabschluss

4

mit Qualifikation

Hauptschulabschluss

nach Klasse 9

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Links zu unseren Partnern:

Ausbildungsbörse

Ausbildungsnews

“Planet Beruf”

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Elternabend 07Ein zentrales Anliegen unserer Schule ist es, den Schülerinnen und Schülern nach erfolgreichem Abschluss ihrer schulischen Laufbahn Wege aufzuzeigen, wie es nach der Schule weitergehen kann. Dazu gibt die Hauptschule Ochtrup den Schülern auf vielfältige Weise und in zeitlicher Abfolge Hilfestellung. Wichtigste Einrichtung unserer Schule für die Berufswahlorientierung ist unser Berufsorientierungsbüro (BOB), dass den Schülern auf unterschiedliche Art bei der Berufswahl behilflich ist. Nähere Information dazu erhalten Sie HIER.

Die Phase der schulischen Berufswahlorientierung beginnt in der Jahrgangstufe 8. Hier bekommen die Schüler im zweiten Halbjahr das Fach „Arbeitslehre/ Wirtschaft“ in den Stundenplan. Im Rahmen des Unterrichts in diesem Fach werden die Schüler an ihre Berufswahl herangeführt. Kurz nach Beginn des zweiten Halbjahres werden auch die Eltern über den Verlauf der Berufswahlorientierung an unserer BERUF AKTUELLSchule informiert. Denn für uns ist es selbstverständlich, dass eine erfolgreiche Berufswahl von den Eltern mit Hinweisen und vielen Gesprächen mit ihrem Kind begleitet wird. Gegen Ende des Schuljahres erhalten die Schüler das Buch „Beruf aktuell“, das der Schule von der Agentur für Arbeit bereitgestellt wird. In diesem Buch sind die wichtigsten Informationen über alle möglichen Ausbildungsberufe in Deutschland kurz zusammengefasst und dient damit als eine erste Orientierungshilfe bei der Frage, „Was soll später aus mir werden?“ Zu diesem Zeitpunkt führen alle Schüler der Jgst. 8 den “Berufsnavigator” durch, in dessen Verlauf von jedem Schüler ein Stärkeprofil ermittelt wird. Auf der Basis dieses Profils erhält jeder Schüler drei Berufsvorschläge, die auf seine jeweiligen Stärken abgestimmt sind. Danach fahren die einzelnen Klassen zum Berufsinformationszentrum (BIZ) nach Rheine, wo sie von der Besuch BIZ RheineBerufsberaterin Frau Rudolph mit den Möglichkeiten der Information dort vertraut gemacht werden. Ein erster Berufserkundungstag kurz vor den Sommerferien, an dem alle Schüler schon mal an einem Tag in einen Beruf oder einen Betrieb „hineinschnuppern“ können, rundet in diesem Schuljahr die Begegnung mit der Berufswahlorientierung ab.

In Jahrgangstufe 9 werden für die Schüler wichtige Weichen gestellt: Am Ende des Schuljahres wird entschieden, ob die Leistungen der Schüler für den Besuch der Klasse 10 Typ A oder B ausreichend sind. Gleich zu Beginn werden die Schüler über diPraktikume gesetzlichen Bestimmungen informiert – und gleichzeitig darauf hingewiesen, dass sie sich vor allem mit den beiden Zeugnissen der Klasse 9 bewerben müssen. Wichtig ist dann im Laufe des Schuljahres das erste Schülerbetriebspraktikum, das die Schüler in drei Wochen in einem Ausbildungsbetrieb ihrer Wahl absolvieren. Eine umfassende Aufgabenstellung zur Praktikumsdokumen- tation soll die Schüler dazu bringen, sich mit ihrem gewählten Praktikumsberuf Praktikumspass neu 07auseinanderzusetzen „Ist das ein geeigneter Ausbildungsberuf für mich?“. Wichtig auch: Die Schüler erhalten einen Praktikumspass und einen Beurteilungsbogen für den Praktikumsbetrieb (Word-doc), mit dem sie eine Rückmeldung vom Betrieb erhalten können, wie ihr Arbeitsverhalten dort eingeschätzt wurde.

Weiterhin schließt sich im Laufe des Schuljahres eine „Berufskundliche Woche“ an. Die Angebote an die Schüler sind vielfältig:

  • Hinweise zu einer erfolgreichen Bewerbung mit außerschulischen Bewerbungstrainern (das Thema „Bewerbung“ wird in Jgst. 9 fächerübergreifend aufgenommen in Deutsch und Wirtschaftslehre)
  • Durchführung von Auswahltesten unter realen Bedingungen
  • Information über die Möglichkeiten des Internets bei der Suche nach einem Ausbildungsplatz
  • Podiumsdiskussion mit Referenten aus Ochtruper Betrieben und ehemaligen Schülern: „Welche Erwartungen werden heute von den Betrieben an Auszubildende gestellt?“ Diese Veranstaltung richtet sich auch an die Eltern.
  • Durchführung von Bewerbungsgesprächen unter realistischen Bedingungen unter Beteiligung von Personalchefs vieler Betrieb aus Ochtrup und Umgebung.

Zeitgleich besteht für die Schüler über das ganze Jahr verteilt die Möglichkeit zu intensiven Beratungsgesprächen mit dem Klassenlehrer, dem Beratungslehrer und der Berufsberaterin Frau Rudolph, die regelmäßig Sprechstunden an unserer Schule – auch am Elternsprechtag - anbietet. Auch Betriebsbesichtigungen sowie die Teilnahme am Projekt “Berufe begreifen” werden den Schülern der Jahrgangsstufe 9 ermöglicht. Alle Schüler der Jgst. 9 nehmen im Verlauf des Schuljahres an einem Bewerbungstraining teil. Die AG ist für alle verpflichtend.

In Jahrgangstufe 10 findet ein zweites Betriebspraktikum statt. Dieses Praktikum suchen sich die Schüler ebenfalls selbst; es sollte hier schon ein Betrieb gewählt werden, der als zukünftiger Ausbildungsbetrieb in Frage kommt, um sich dort direkt nach dem Praktikum auch bewerben zu können. Für die Klasse 10B dauert dieses Praktikum ebenfalls drei Wochen.

Die Schüler der Klasse 10A führen ein Langzeitpraktikum durch. Dieses besteht aus einem 2-wöchigen Blockpraktikum vor den Herbstferien und einem anschließenden Tagespraktikum, jeweils an einem Tag pro Woche zwischen den Herbst- und den Osterferien.