Wand gesamt
Sommerbild der Schule normal Zeichnung

Archiv 2011-2

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Klasse 7a verbringt erlebnisreiche Tage am Dümmer See

Am Montag, dem 6. Juni machte sich die Klasse 7a auf zum Dümmer See, um dort ihre fünftägige Klassenfahrt zu verbringen.

Bereits nach ca. 90 Minuten Fahrtzeit erreichte der Bus pünktlich zum Mittagessen das Jugend- und Freizeitzentrum in Dümmer-Lohhausen. Nachdem alle ihre Zimmer eingerichtet hatten, stand zunächst eine Hausralley auf dem Programm, bei der die Klasse reichlich Gelegenheit hatte, das Gebäude und den weitläufigen Außenbereich des Hauses mit seinen zahlreichen Sportmöglichkeiten zu erkunden. Am Abend folgte das sog. “Chaosspiel”. Das Suchen bestimmter Codewörter und das anschließende Erledigen unterschiedlichster Aufgaben verlief so, wie es der Name des Spiels schon vermuten ließ. Ein aufkommendes mächtiges Gewitter verstärkte noch das Durcheinander, da einige Codewörter auch im Außenbereich des Hauses hinterlegt waren und diese nicht mehr gefunden werden konnten.

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An den folgenden Tagen standen weitere spannende und interessante Aktionen auf dem Programm. Begonnen wurde am Dienstag mit dem sog. “Geochaching”, eine Schatzsuche mit Hilfe eines GPS-Gerätes. Im Anschluss daran ging es ins Dümmer Museum, wo es neben vielen Informationen auch die Möglichkeit gab, Gefäße zu töpfern, wie es die Menschen in der Steinzeit schon gemacht hatten. Für die Rückfahrt zum Freizeitzentrum stand ein großes Segelboot am Ufer bereit. Trotz ziemlicher Flaute wurde diese Fahrt zu einem echten Erlebnis. Für einen angemessenen Wellengang sorgten die Schülerinnen und Schüler selber. Sogar das Ruder durften einige aus der Klasse übernehmen, was bis auf das abschließende “Einparken” des Bootes gut geklappt hat.

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Am folgenden Tag fand dann ein kooperatives Spieleevent an, bei dem es in erster Linie um Teamabsprachen, gegenseitige Hilfestellung und Verantwortung füreinander ging. Am Abend bestand noch die Gelegenheit etwas Besonderes in zwei Workshops auszuprobieren. Zunächst konnten die Schülerinnen und Schüler ihre Fähigkeiten beim Bogenschießen demonstrieren, anschließend waren die Schwindelfreien in der Klasse gefragt, als es zum “Kistenklettern” ging. Auf so einen Kistenturm von fast 6m zu klettern erforderte schon einigen Mut, wobei natürlich alle mit einem Seil gesichert wurden. Es bestand somit absolut keine Gefahr für die Kletterer.

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Am letzten Tag hieß es dann “Leinen los” für die Ruderboote, die am hauseigenen Strand auf die Schülerinnen und Schüler warteten. Wahrscheinlich zum ersten Mal haben dabei einige die Erfahrung gemacht, das das Rudern wesentlich leichter aussieht, als es in Wirklichkeit ist. Einige Boote drehten zu Beginn schon ziemlich seltsam anzuschauende Pirouetten, was zu der Frage führte, wieso so ein Boot nicht auch geradeaus fahren kann. Irgendwann waren dann aber alle Boote auf dem See unterwegs und kamen auch heil wieder zurück. Natürlich musste auch noch die Chance genutzt werden, die Temperatur des Wassers zu überprüfen und in den See zu springen. Der ein oder andere tat dies zwar nicht so ganz freiwillig, insbesondere Frau Ahlers, Frau Gniechwitz und Herr Uphoff, aber dem Spaß tat das nun überhaupt keinen Abbruch.

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Am Abend klang die Klassenfahrt am Lagerfeuer aus. Wer das leckere Stockbrot probieren oder sich gar daran satt essen wollte, musste sich zunächst allerdings erst einmal einen passenden Stock suchen und diesen so zurecht schnitzen, dass der Teig über dem Feuer auch gar werden konnte. Nach allgemeiner Sättigung sorgte Herr Uphoff mit der Gitarre dafür, dass an diesem Abend auch noch echte Lagerfeuerromantik aufkam.

Neben den zahlreichen Aktivitäten kam auch die frei Zeit nicht zu kurz, die häufig dazu genutzt wurde, sich in gemütlicher Runde zusammen zu setzen, Karten zu spielen oder einfach nur zu “chillen”, was die Klasse sichtlich genoss.

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Am Schluss waren sich alle Schülerinnen und Schüler einig: Es war eine gelungene Fahrt, bei der alle eine tolle Klassengemeinschaft erleben konnten und viel Spaß miteinander hatten.

Klassenfahrt des 9. Jahrgangs nach Berlin

Am 23. Mai um 8 Uhr morgens gings es endlich los. Auf nach Berlin! Knappe sieben Stunden kämpften wir uns auf zwei Busse verteilt durch den Verkehr auf der Autobahn, bis wir schließlich um 15 Uhr die Jugendherberge am Wannsee erreichten. Uns blieb kaum Zeit, die Zimmer zu beziehen, denn um 16 Uhr machte sich unsere Klasse bereits auf den Weg zum Alexanderplatz, um den Fernsehturm zu besuchen. Der Ausblick war spektakulär!

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Mit der Buslinie 100 ging es dann - vorbei an den wichtigsten Sehenswürdigkeiten Berlins - zur „Goldelse“. So wird die Dame auf der Siegessäule liebevoll von den Berlinern genannt. Nach einer kurzen Verschnaufspause dort, fuhren wir weiter zum Kurfürsten Damm. Rund um die Gedächtniskirche hatten wir ein wenig Zeit, die Stadt auf eigene Faust zu erkunden.   Am Dienstagmorgen machten wir uns schon um 9 Uhr auf den Weg zum Reichstagsgebäude. Nach einem informativen Vortrag im Plenarsaal des Deutschen Bundestages durften wir die Kuppel besichtigen und sahen Berlin mal wieder von oben.    Bevor wir das Holocaust-Mahnmal besuchten, durften wir Berlin rund ums Brandenburger Tor ohne Lehrer erkunden.

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Am dritten Tag unserer Berlinreise besuchten wir das Gästeschloss „Neue Kammern“ des Schlosses Sanscoussi in Potsdam. Nachdem wir alle keine Lust mehr auf „alte Gemäuer“ hatten, warfen wir unsere Pläne über Bord und disponierten kurzfristig um. Die eine Hälfte der Klasse unternahm mit Frau Scho eine Spreetour, und die andere Hälfte besuchte mit Herrn Brummert das Cumputerspiele-Museum.

Nach dem Essen in der Jugendherberge, stylten wir uns für die Disco auf und verbrachten dort einen gemütlichen und sehr spaßigen Abend.

Tag 4: Mit einer leichten „Unterzuckerung“ ging es schon vor neun zur Mercedes-World am Salzufer. Dort konnten wir einen Formel1-Simulator testen. Ein paar Stunden später wurden wir durch das ehemalige Stasi-Gefängnis Hohenschönhausen geführt. Die Führung war so „interessant“, das wir alle leise waren und aufmerksam lauschten. Zumal uns auch die Mittagshitze zu schaffen machte.

Am späten Nachmittag kamen wir zum Potsdamer Platz, wo das Hauptereignis unser Tour stattfand: Der Besuch der Blue-Man-Group. Die Vorstellung war so klasse, dass unsere Müdigkeit sofort verflog!

Zurück in der Jugendherberge blieb nur noch wenig Zeit fürs Abendessen. Für den Besuch des Kunsthauses „Tacheles“, der „Oranienburger Straße“, der „Hackeschen Höfe“ und weitern „Sehenswürdigkeiten“ mussten wir uns natürlich erst aufhübschen.

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Nach einem Imbiss in unserem Lieblingsrestaurant „Zum Goldenen M“ fuhren wir wieder gen Jugendherberge und fielen dort (nachdem wir natürlich noch unsere Koffer gepackt hatten) hundemüde in unsere Betten.

Nun war der letzte Tag angebrochen, der Tag der Rückreise. Nach „nur“ sieben stündiger Fahrt kamen wir in unserem – verglichen mit Berlin – kleinen Ochtrup an und begrüßten unsere Eltern.

Klasse 9c

(Eileen Ostkotte, Jennifer Tillmann, Nico Schäffer, Ramon Pauli)

Berlin 2011 (12)

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