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Die vielen Facetten der Sucht
Projekt zur Suchtprävention in unserer Schule
Seit nunmehr 5 Jahren ist das Thema Suchtprävention für die 7. Klassen schon Bestandteil des schulischen Lebens. Höhepunkt ist in jedem Jahr der so genannte Präventionstag, der in diesem Jahr nun auch schon zum dritten Mal im „Jugendcafe Freiraum“ stattgefunden hat.
Bevor sich die Klassen jedoch dorthin aufmachten wurde das Thema Sucht in mehreren Stunden in der Schule aufgegriffen.
Zunächst wurde sich mit der Frage, was Sucht überhaupt ist und was sie für den Alltag des Süchtigen bedeutet, beschäftigt. Zum zweiten wurde aber auch über die verschiedenen Formen der Sucht informiert. Hierbei spielen die legalen Drogen, insbesondere Alkohol und Nikotin eine noch wichtigere Rolle als die illegalen Drogen. Darüber hinaus wurde in dem Projekt das immer drängender werdende Problem der Verhaltenssüchte aufgegriffen, wobei die vielen Möglichkeiten des PC – Konsums im Mittelpunkt standen.
 
Der Präventionstag selber wurde dann, auch schon fast traditionell, von vielen Sozialarbeitern und Sozialarbeiterinnen aus den verschiedensten Einrichtungen durchgeführt. In diesem Jahr unterstützten uns folgende Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter:
aus dem Jugendcafe Freiraum: Nina Löbbering, Jörg Esslage, Reinhard Vinkelau und Viktoria Loos
von der Suchtberatung des Caritasverbandes: Heike Hille und Frank Schoppe
von der Tagesgruppe der ev. Jugendhilfe: Uschi Berg
von der Beratungsstelle des Diakonischen Werkes Steinfurt: Michael Hessling
von der Nikomedes-Hauptschule in Borghorst: Norbert Averbeck
von der Realschule Ochtrup:Maresa Gillmann
Inhaltlich zog sich wie ein roter Faden die Frage durch das Programm:
„Wer beeinflusst eigentlich meine Entscheidungen und wie funktioniert diese Beeinflussung eigentlich?“
Dazu wurden Übungen und Rollenspiele gemacht, die sich mit dem „Nein-Sagen“ befassten, es wurde über den Einfluss der Werbung gesprochen und eine Assoziationsübung zu den unterschiedlichen Süchten durchgeführt. Darüber hinaus fand natürlich auch in diesem Jahr der so genannte Rauschparcours statt. Was dabei alles so passiert erzählen die Bilder viel besser, als es jeder Text könnte.
Den beteiligten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der genannten Einrichtungen sei von dieser Stelle noch einmal ganz herzlich für ihren Einsatz gedankt. Wir hoffen, dass wir auch in Zukunft mit ihnen gemeinsam dieses Projekt umsetzen können.
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